NLP für das Volk – mein Fazit
Nachdem ich meine (unabgeschlossene) Seminar-Berichterstattung zum NLP »Volkspractitioner« bei Chris Mulzer hier und hier veröffentlicht habe, erhielt ich mehrere Anfragen per Email, wie ich das Seminar denn nun in Gänze einschätzen würde und ob ich es empfehlen könne. Das will ich hier nun gern für alle Leser beantworten, denn es ist in der Tat nicht recht befriedigend, zwei von zehn Seminartagen kritisch zu beschreiben und das Fazit dann zu unterschlagen. ✚ mehr…
Die nächste Ladung NLP-Infiltration ist überstanden. Meine Erschöpfung fällt heute deutlich geringer aus, ebenso mein Frustrationsniveau. Im Gegensatz zur gestrigen Vormittagsshow war die heutige ausgesprochen lehrreich. Auf sehr unterhaltsame Weise hat mein Kopf in den ersten Stunden des Tages viel Input aufgenommen, den er in greifbare Erkenntnisse verwandeln konnte.
Mit wirkungsvollen Techniken gezielt kommunizieren, hinderliche Denkmuster überwinden oder besser lernen – das sind in etwa die Versprechen, die dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP) zu einer recht umfänglichen Beliebtheit verholfen haben. NLP ist in Coaching- und Trainer-Kreisen heute quasi der Volkswagen unter den Arbeitsansätzen. Es ist flexibel, schnell erlernbar und kommt ohne großen wissenschaftlichen Ballast aus. So phänomenal das auch klingt, die Kritiken am NLP sind nicht weniger gewichtig als die Euphorie der Befürworter. Dem Handwerkskasten psychologischer Techniken fehle eine fundierte Systematik, es verleite zur Selbstüberschätzung und damit zu einer verantwortungslosen Anwendung am lebenden Objekt. 



