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Psychotherapy 2.0

Mir sitzt noch immer etwas das Entsetzen darüber in den Knochen, wie öffentlichkeitsscheu unsere deutschen Psychotherapeuten doch sind. (Siehe Artikel „Wem gehört die Depression?“) Ich bilde mir ein, dass es im englischsprachigen Internet anders aussieht. Wie man als einzelner Psychotherapeut wirkungsvoll und unkompliziert mit der Öffentlichkeit kommunizieren kann, zeige ich Ihnen auf einem kleinen Internet-Spaziergang… mehr…

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Wem »gehört« die Depression?

depressionNach einem langen, nächtlichen Gespräch mit einem befreundeten Psychologen habe ich mich mal etwas eindringlicher gefragt: Wer formt eigentlich unser Wissen über psychische Gesundheit bzw. Krankheit? Ein Patient oder ein Angehöriger, der sich über Krankheiten und Behandlungswege informiert, wird bei seiner Internet-Recherche auf Quellen unterschiedlichster Herkunft stoßen. Doch welche Interessengruppen engagieren sich in der Wissensproduktion zu diesem Thema? Und vor allem: zu welchen Anteilen? Und überhaupt: Welche Konsequenzen hat das? mehr…

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Patientenportale:
Öffentliche Pranger oder Lob für Leistung?

Im vergangenen Jahr ist eine neue Spezies von Internet-Angeboten geradezu pilzartig aus dem Boden geschossen, nämlich Portale für die Bewertung von Medizinern. Das Prinzip ist simpel und aus anderen Wirtschaftszweigen hinlänglich bekannt: Auf einer Website können Internet-Nutzer die Leistungen von Ärzten, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Zahnärzten und anderen Gesundheitsdienstleistern bewerten. Befindet man sich auf der Suche nach einem bestimmten Facharzt (o.ä.), können Anbieter am eigenen Wohnort über ein Suchformular herausgefiltert werden. Die bereits eingegangenen Bewertungen fungieren dann als Empfehlung, in welcher Praxis ein Besuch fachlich und menschlich Zufriedenheit verspricht. mehr…

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Psychologisches Networking mit Egoload

egoload_neuUnter den vielen bunten Social Network-Icons im Internet entdeckt man gelegentlich auch mal eines mit einem zweistelligen Buchstabencode auf pastellfarbenem Grund, das auf eine geheimnisvolle Selbstaussage des Seitenbetreibers schließen lässt. Das Prinzip dahinter nennt sich Egoload und ließe sich statt als Social eher als Psychological Networking bezeichnen. Denn Egoload will Menschen mit ähnlicher Persönlichkeit zusammen bringen. Klickt man sich durch den kostenlosen Persönlichkeitstest auf der Egoload-Website, gelangt man zu einem von 16 ausführlichen Persönlichkeitsprofilen. Die Bezeichnungen der Profile wie „verträumter Idealist“, „analytischer Denker“ oder „zielstrebiger Realist“ bilden den zweistelligen Code, durch den sich Gleichgesinnte im Internet dann erkennen sollen. mehr…

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