Psychotherapie und die Medien

Psychotherapie und die Öffentlichkeit:
Meine Antwort im Deutschen Ärzteblatt

Im März dieses Jahres brachten zwei Artikel im Deutschen Ärzteblatt über Das Public Image der Psychotherapie das zur Sprache, was ich selbst lange beobachtet und desöfteren mit Fachleuten auch diskutiert habe – nämlich das realitätsferne Bild, das in der Öffentlichkeit über sämtliche psychotherapeutischen Berufsgruppen vorherrscht. Meiner Meinung nach ist dieser Mißstand die Konsequenz einer unzureichenden und nicht mehr zeitgemäßen Medienarbeit, derer es bei einem so vorurteilsbehafteten und erklärungsbedürftigen Fachbereich gar nicht genug geben könnte.

Da es mich wurmt, dass deutsche Psychotherapeuten ihr schlechtes Image zwar beklagen, aber nur wenig dafür tun, es zu verändern, habe ich kurzerhand selbst einen Artikel zum Thema verfasst. Und siehe da: In der Oktober-Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes PP ist mein Beitrag nun erschienen: »Psychotherapie und Öffentlichkeitsarbeit: Aus dem Schatten treten«

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Psychotherapy 2.0

Mir sitzt noch immer etwas das Entsetzen darüber in den Knochen, wie öffentlichkeitsscheu unsere deutschen Psychotherapeuten doch sind. (Siehe Artikel „Wem gehört die Depression?“) Ich bilde mir ein, dass es im englischsprachigen Internet anders aussieht. Wie man als einzelner Psychotherapeut wirkungsvoll und unkompliziert mit der Öffentlichkeit kommunizieren kann, zeige ich Ihnen auf einem kleinen Internet-Spaziergang… mehr…

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Wem »gehört« die Depression?

depressionNach einem langen, nächtlichen Gespräch mit einem befreundeten Psychologen habe ich mich mal etwas eindringlicher gefragt: Wer formt eigentlich unser Wissen über psychische Gesundheit bzw. Krankheit? Ein Patient oder ein Angehöriger, der sich über Krankheiten und Behandlungswege informiert, wird bei seiner Internet-Recherche auf Quellen unterschiedlichster Herkunft stoßen. Doch welche Interessengruppen engagieren sich in der Wissensproduktion zu diesem Thema? Und vor allem: zu welchen Anteilen? Und überhaupt: Welche Konsequenzen hat das? mehr…

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Patientenportale:
Öffentliche Pranger oder Lob für Leistung?

Im vergangenen Jahr ist eine neue Spezies von Internet-Angeboten geradezu pilzartig aus dem Boden geschossen, nämlich Portale für die Bewertung von Medizinern. Das Prinzip ist simpel und aus anderen Wirtschaftszweigen hinlänglich bekannt: Auf einer Website können Internet-Nutzer die Leistungen von Ärzten, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Zahnärzten und anderen Gesundheitsdienstleistern bewerten. Befindet man sich auf der Suche nach einem bestimmten Facharzt (o.ä.), können Anbieter am eigenen Wohnort über ein Suchformular herausgefiltert werden. Die bereits eingegangenen Bewertungen fungieren dann als Empfehlung, in welcher Praxis ein Besuch fachlich und menschlich Zufriedenheit verspricht. mehr…

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Das Public Image der Psychotherapie

couch1Was ich schon lange ganz unwissenschaftlich beobachte, hat eine wissenschaftliche Studie nun bestätigt: Das Image der Psychotherapie ist alles andere als gut. Mit einer Studie über das Public Image der Psychotherapie macht die Hamburger Psychotherapieforscherin Dr. Kirsten von Sydow transparent, wie weit wir von einem öffentlichen Bewusstsein für seelische Gesndheit noch entfernt sind. In der März-Ausgabe des Deutschen Ärzteblatts für Psychologische Psychotherapeuten sind die wichtigten Ergebnisse der Studie zusammengefasst. mehr…

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